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IMPFUNGEN


:: Grippeimpfung

Die Grippeimpfung schützt vor der gefährlichen echten Grippe, auch Influenza genannt. Normale Verkühlungen und grippale Infekte kann diese Impfung leider nicht verhindern.

Durchführung: Jährlich


:: Pneumokokken

Pneumokokkenimpfung (Pneumo 23) dient zur Vorsorge gegen eine Lungenentzündung und sollte Menschen ab 65 Jahren und abwehrgeschwächten Menschen verabreicht werden.

Auffrischung: Laut den aktuellen Richtlinien sind keine Auffrischungsimpfungen erforderlich.

Informationen zur Pneumokokkenimpfung für Säuglinge finden Sie unter Kinderimpfungen.


:: Zeckenimpfung

Die FSME-Impfung (Frühsommermeningoenzephalitis) dient zum Schutz gegen die von Zecken übertragene Frühsommermeningoenzephalitis.

Grundimmunisierung: Erste Impfung, nach 4 Wochen zweite Impfung, nach einem Jahr (von der ersten Impfung weg gerechnet) die dritte Impfung.

Auffrischung: Nach 3 Jahren die erste Auffrischungsimpfung. Danach sind die Intervalle für die Auffrischung wie folgt: Bis 60 Jahre: alle 5 Jahre, ab 60 Jahre: alle 3 Jahre

Bei Zeckenbissen sollte man, auch wenn man geimpft ist, unbedingt darauf achten, dass es zu einer Borreliose kommen kann.
Dies zeigt sich ca. 2 - 4 Wochen nach Kontakt mit dem Insekt als ein kreisrunder roter Fleck, der wandert und/oder sich zentrifugal ausbreitet.
Sollten sie selbigen Fleck entdecken müssen Sie UNBEDINGT den Arzt aufsuchen, da hier die Einnahme von einem Antibiotikum unumgänglich ist, um Spätfolgen zu vermeiden.

Bei Zeckenbiss: Bitte sofort (egal wie) die Zecke entfernen. Sind Sie nicht geimpft, darf man frühestens 4 Wochen nach dem Zeckenbiss geimpft werden.


:: Diphterie/Tetanus/Pertussis

Diese Impfung dient als Schutz gegen Diphterie, Wundstarrkrampf und Keuchhusten.

Grundimmunisierung: wenn nicht vorhanden - 3 Impfungen im Abstand von 0, 1, 6-12 Monaten.

Auffrischung: alle 10 Jahre, ab dem Alter von 60 Jahren alle 5 Jahre.


:: Meningokokken C

Meningokokken sind Bakterien, die eine Blutvergiftung und Gehirnhautentzündung hervorrufen. Die Erkrankungen können so schnell verlaufen, dass selbst eine intensivmedizinische Behandlung den Tod oder bleibende Folgeschäden nicht verhindern können.
Hauptbetroffen sind neben Kleinkindern vor allem Jugendliche, denn in diesem Alter werden besonders viele soziale Kontakte gepflegt. Besonders empfohlen werden diese Impfungen daher allen Kindern vor Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung und vor Schülerreisen nach West- und Südeuropa. Etwa 30 % der Erkrankungen - mit steigender Tendenz gerade bei Teenagern - sind durch Meningokokken der Gruppe C hervorgerufen.

Die Impfung ist ab dem vollendeten 2. Lebensmonat möglich. Je nach Alter des Impflings kann es sinnvoll sein, nach einem gewissen Zeitraum eine einmalige Auffrischung durchzuführen.


:: Kinderimpfungen

Rotavirus:
Je nach verwendetem Impfstoff 2 oder 3 (Schluck-)Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen.
Ab der 7. Lebenswoche bis zum 6. Lebensmonat.

6fach-Impfung (Di/Te/Polio/Pertussis/HepB/Haemophilus TypB):
2 Impfungen im 3. und 5. Lebensmonat.
Die 3. Impfung erfolgt ab dem 12. Lebensmonat.

Pneumokokken (für Kinder):
2 Impfungen im 3. und 5. Lebensmonat.
Die 3. Impfung erfolgt ab dem 12. Lebensmonat.

Masern-Mumps-Röteln (MMR):
Erste Impfung im 13., zweite Impfung zwischen dem 20. und 24. Lebensmonat.


:: HPV

Humane Papillomaviren der Typen 16 und 18, bei einem Impfstoff auch 6, 11:

Zu empfehlen für alle Mädchen vor Eintritt des geschlechtsreifen Alters, die Impfung ist ab dem Alter von 10 Jahren möglich. Sie dient zur Verhinderung des Gebärmutterhalskrebses.

Grundimmunisierung: 2 Impfungen im Abstand von ein bzw. zwei Monaten. Die dritte Impfung erfolgt 6 Monate nach der Erstimpfung.


:: Gürtelrose (Herpes zoster)

Durch lebenslangen Verbleib des Varizella-Zoster-Virus nach der Varizellen-Erkrankung (Feuchtblattern, Schafblattern) kommt es bei Reaktivierung des Virus nach Jahren oder Jahrzehnten zum Krankheitsbild der Gürtelrose.

Dieses Krankheitsbild betrifft zirka 15% aller Personen, wobei die Häufigkeit mit dem Alter zunimmt und 50% der Erkrankungsfälle in der Altersgruppe über 50 Jahre auftreten.

Die als Komplikation als Folge der Gürtelrose auftretenden, oft monatelang dauernden, heftigen Schmerzzustände (postherpetische Neuralgie) sind mit zunehmendem Alter häufiger (50% bei den >70-Jährigen). Seit Herbst 2007 steht ein Impfstoff zur Prophylaxe gegen Herpes zoster zur Verfügung, welcher das Auftreten des Herpes zoster in dieser Altersgruppe um die Hälfte und die der postherpetischen Neuralgie um 2/3 verringert.

Die einmalig durchzuführende Impfung ist empfohlen für Personen ab 50 Jahre.


:: Reiseimpfungen

Wir erstellen Ihnen gerne einen individuellen Reiseimpfplan nach den aktuellen Richtlinien.